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Konzepte/Methoden

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Hier finden Sie die Konzepte und Methoden der Stadtteilarbeit.

Inklusion und Sozialraumorientierung

Die Kiezrunde Niederschönhausen fühlt sich den Prinzipien von Inklusion und Sozialraumorientierung verpflichtet.

Inklusion bedeutet Einbeschlossenheit, Dazugehörigkeit. Jeder Mensch - ob jung oder alt, ob beeinträchtigt oder nicht beeinträchtigt, ob langjähriger Anwohner oder neu angekommener Flüchtling – jede/r wird in seiner/ihrer Individualität akzeptiert.

Normalität ist die Vielfalt, das Vorhandensein von Unterschieden! Der Weg führt (idealerweise) von Exklusion/Separation über Integration zur Inklusion.

Sozialraumorientierung ist eine Grundhaltung und Perspektive, die diverse theoretische und methodische Ansätze sozialer Arbeit integriert und weiterentwickelt. Das Fachkonzept Sozialraumorientierung (entwickelt u. L. von Prof. Dr. Hinte, www.uni-due.de/biwi/issab/sozialraumorientierung) beinhaltet folgende fünf Grundprinzipien:

- Orientierung an den Interessen und am Willen der Menschen

- Unterstützung von Eigeninitiative und Selbsthilfe

- Konzentration auf die Ressourcen der Menschen und des Sozialraumes

- zielgruppen- und bereichsübergreifende Sichtweise

- Kooperation und Koordination


Planning for real

Planning for Real ist ein gemeinwesenorientiertes und mobilisierendes Planungsverfahren. Im deutschen Sprachgebrauch kann es übersetzt werden mit »Aktiv für den Ort«, »Nehmen wir unseren Ort in die eigenen Hände« oder »Planung von unten«.
Planning for Real wurde 1977 in Großbritannien von Dr. Tony Gibson das erste Mal durchgeführt und in Unterstützung von Neighbourhood Change entwickelt. Ausgangspunkt für die Entwicklung des Verfahrens waren zwei grundlegende Beobachtungen. Die eine Beobachtung betrifft Kommunikationsschwierigkeiten zwischen verschiedenen Menschen und Gruppen: Häufig stellt die Art und Weise, wie Entscheidungsprozesse in Diskussionsrunden oder Versammlungen herbeigeführt werden, ein Hindernis dar, um gemeinsam Handlungen umsetzen zu können.
Die andere Beobachtung bezieht sich auf den Umgang mit Ressourcen. Um Entwicklungsprozesse mit voranzutreiben oder zu beeinflussen, benötigen die am Ort lebenden und arbeitenden Menschen ein gemeinsames Wissen über die Verfügbarkeit und die Bereitstellung von Ressourcen.

Mit dem Verfahren Planning for Real wird die Zielsetzung verfolgt, die Beteiligungsmöglichkeiten von BewohnerInnen bei der Entwicklung und Verbesserung ihres Stadtteils oder ihrer Region zu erweitern und zu fördern. Dies geschieht in einer besonderen Art und Weise, indem die BewohnerInnen als ExpertInnen anerkannt und als Akteure für den eigenen Entwicklungsprozess am Ort ermutigt werden, zu handeln. Insbesondere wird durch Planning for Real die Kommunikation und eine Atmosphäre gemeinsamen Handelns zwischen den NachbarInnen untereinander sowie mit ExpertInnen und örtlichen Interessengruppen unterstützt.
Die verschiedenen lokalen Akteure bringen ihre spezifischen Anliegen, Problemsichten und Lösungsvorschläge miteinander in Verbindung. Planning for real ist ein Hilfsmittel, mit dem ein phantasievoller und komplexer Entwicklungsprozess initiiert und unterstützt werden kann.

 


Stadtspieler

 

- Trainingsspiel für Stadtentwicklung und Kreativität

- Stadtspieler ist ein Instrument für Ideenentwicklung, Korrespondenz von Bauten und Umfeld, Prozessbegleitungen. Es lässt sich einsetzen in Büros, Firmen, Verwaltungen, Organisationen, Schulen, Quartieren. Stadtspieler ist ein Zauberkasten und Werkstatt-Tool, der Fenster öffnet, die im eigenen Leben zu Türen werden.


- weitere Informationen unter: http://www.stadtspieler.com/